Schwitzen

Behandlung von Hyperhidrose

Das exzessive Schwitzen an Achseln, Handinnenflächen und Fußsohlen die sog. Hyperhidrosis, stellt für viele Menschen im täglichem Leben oft eine deutliche Einschränkung mit starker psychischer Belastung dar. Im Berufsleben können die Auswirkungen der Hyperhidrose ein Maß erreichen, welches einen Berufswechsel erfordert und maßgeblichen Einfluss auf die Karriere eines Menschen nimmt. Aber auch das Sozialverhalten und die Freizeitgestaltung werden durch ein krankhaftes Schwitzen stark beeinflusst. Die Ursache des vermehrtes Schwitzens kann sehr unterschiedlich sein. Der Auslöser ist eine Überfunktion der Schweissdrüsen. Schwitzen kann generalisiert den gesamten Körper betreffen oder einzelne Körperareale wie z. B. Schwitzen an den Händen und Füßen oder unter der Achsel. Wichtig ist zunächst, zu untersuchen, ob das vermehrte Schwitzen eine krankhafte Ursache z.B. Schilddrüsendysfunktionen hat oder nicht. Der Gang zum Arzt kostet für Betroffene oft Überwindung, obwohl die Lebensqualität von Patienten durch eine entsprechende Therapie deutlich verbessert werden kann. Je nach Region und Ausmaß des Schwitzens ergeben sich unterschiedliche Behandlungsmethoden.

Behandlungansätze der Hyperhidrose

• Botulinumtoxin-Behandlung

• Schweißdrüsenkürretage (Entfernung der Schweißdrüsen)

• Topische Therapie mit Antiperspiranzien (Aluminiumsalze)

• Systemische Therapie mit Antihydrotica oder Psychopharmaka

• Leitungswasser- Iontophorese